“Ich seh nie gut aus auf Fotos.”, “Ich mag mich auf Fotos nicht.”, “Mit mir wirst du viel Arbeit haben.”, “Ich lasse mich nicht gerne fotografieren.” … Diese Liste könnte ich unendlich erweitern. Solche Sätze höre ich fast immer, wenn mich ein Kunde für neue Fotos anspricht. Und sei ehrlich, das ist auch dein erster Gedanke, wenn du an professionelle Fotos denkst.

 

Doch warum ist das eigentlich so? Ist das nur bei Business-Shootings so oder auch bei privaten? Woran liegt das genau?
Viele meiner Kunden gehen geschafft, aber sehr glücklich nach unseren Fototermin nach Hause. Oft höre ich: “Oh, das hat aber Spaß gemacht! Ich freue mich auf die Fotos.” Und nicht selten folgt dann: “Wow, das bin wirklich ich.”, “Ich erkenne mich in den Fotos wieder, genauso bin ich.”, “Zum ersten Mal gefalle ich mir auf Fotos.” Natürlich könnte ich mir einfach stolz auf die Schulter klopfen und begeistert rufen: “Ich hab’s einfach drauf.” Aber was hab ich da eigentlich drauf? Was macht ein gutes Bild aus und wie schafft man es, dass sich Frau und Herr Normalo plötzlich auf ihren Bildern mögen, wenn es vorher nicht so war? Und hängt das nur vom Fotografen ab?

 

Um ein solches Ergebnis zu erzielen, müssen viele Komponenten passen:

 

Was für Fotos willst du haben?

 

Bevor ich meine Kamera in die Hand nehme, löchere ich dich mit Fragen. Nach einigen Jahren mit der Kamera, weiß ich, wo bei meinen Kunden der Schuh drück und welche Fragen früher oder später kommen werden. “Was soll ich anziehen?”, “Soll ich lächeln?”, “Brauch ich professionelles Makeup?”, “Kann ich meinen Freund mitbringen?”, “Wo machen wir die Fotos?” Da ich diese meist nur mit “kommt drauf an” beantworten konnte, bekommen meine Business-Kunden bei der Buchung einen Fragebogen, in dem sie mir alles über ihr Business, ihre Wunschkunden und ihre Bildvorstellungen erzählen. Im Anschluss treffen wir uns auf einen Kaffee und besprechen die Details. So stellen wir sicher, dass ich auch wirklich weiß, was du für Vorstellungen bezüglich deiner Bilder hast. Denn: “Mach einfach” funktioniert nicht. Jeder, wirklich jeder hat Vorstellungen. Es ist nur manchmal nicht so einfach, diese zu formulieren. Ich helfe dir mit vielen Fragen dabei. Und dabei geht es auch direkt an Punkt zwei:

 

Romy Gessner Fotografie

 

Vertrauen ist das A und O

 

Während wir uns so intensiv mit dir und deinen Wünschen auseinandersetzen, lernen wir uns auch kennen. Wir wissen inzwischen beide, ob wir uns mögen. Ich spüre, ob du mir vertraust und mich während des Shootings einfach machen lässt. Du hast inzwischen ein Bild von der Person hinter der Linse und weißt, ich beiße nicht und involviere dich intensiv in das Shooting. Ohne Vertrauen kannst du dich während der Fotoaufnahmen nicht entspannen und es ist eher unwahrscheinlich, dass du dich auf deinen Bildern wiedererkennst und magst.

 

Lass dir Zeit

 

“Kannst du mal eben schnell ein schönes Foto von mir machen?” Nein. Die Fotos, die du von mir kennst, sind nicht mal eben nebenbei entstanden. Wir erschaffen diese Bilder gemeinsam. Und dabei kommt es nicht nur drauf an, dass ich mein Handwerk beherrsche und für dich eine entspannte Atmosphäre erschaffe, sondern auch, dass du dich während des Fotografierens wohlfühlst. Nun ist es aber so, dass du kein Model bist und die Situation für dich ungewohnt und aufregend ist. Kommst du abgehetzt nach einem stressigen Tag bei mir an, wird es dir nicht selten passieren, dass wir erstmal einen Kaffee trinken und schnacken. Warum? Weil du sonst auf deinen Fotos abgehetzt und gestresst aussiehst. Ich kann nicht zaubern, nur festhalten, was ist. Ich kann dafür natürlich das ideale Licht und ein tolles Makeup nutzen und auch Photoshop kann helfen, aber nur wenn die Voraussetzungen stimmen, wird das Bild richtig gut.
Jeder Mensch braucht unterschiedlich lang vor der Kamera, bis er ganz er selbst ist. Das dauert manchmal bis zu 30 Minuten – und ist total normal.

 

Romy Geßner Fotografie in Hamburg

 

Der innere Kritiker

 

Von diesen Rahmenbedingungen einmal abgesehen, kennen wir alle unseren inneren Kritiker: der Fiesling sitzt gern mal auf der Schulter und motzt uns an. Das Blöde ist nur: der ist mit uns sehr viel kritischer als wir es mit Freunden sind. Der sieht jede unsichtbare Falte, verdreifacht Wohlfühlkilos und sieht Mängel wo gar keine sind. Wenn andere dann sagen “Du siehst doch toll aus! Wie immer.”, dann denkt man oft “na toll, so seh ich also immer aus!”. Aber nicht vergessen: unser innerer Kritiker lässt uns Dinge sehen, die gar nicht da sind oder von anderen kaum wahrgenommen werden.

 

Spieglein, Spieglein an der Wand

 

Und zuletzt noch ein sehr spannender Fakt: Eine Studie hat ergeben, dass sich Menschen, die viele Selfies von sich machen, viel eher auf Bildern mögen. Warum ist das so? Normalerweise kennen wir uns nur aus dem Spiegel. Wenn wir dann ein Bild von uns sehen, sehen wir uns sozusagen spiegelverkehrt. Alle anderen Menschen sehen uns auf dem Bild genau so wie sonst auch, wenn sie uns gegenüber stehen. Bei einem Bild von uns ist unser Gehirn einfach irritiert, weil es nicht mit dem abgespeicherten (Spiegel-)Bild übereinstimmt.

 

Du siehst, die Thematik “Ich seh nie gut aus auf Fotos” ist sehr komplex. Aber es gibt viel, das man dagegen tun kann. Vergiss spontane Schnappschüsse und freu dich auf dein Fotoshooting. Wenn du der Sache keine Chance gibst, kann der beste Fotograf keine entspannten Fotos von dir machen. Gute Fotos brauchen Zeit und einen Fotografen, dem du vertraust. Sprich deine Wünsche und Vorstellungen klar aus und dann hab Spaß!

 

Auch du möchtest natürliche und entspannte Portraits oder Businessbilder? Dann melde dich bei mir und gemeinsam setzen wir deine Wünsche um.

 

Romy Geßner Fotografie in Hamburg

 

[thrive_leads id=’21458′]